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Was ist interessanter: Die Stadt Oslo oder die Fähre “Color Magic”, die meine Frau und mich auf einer Minikreuzfahrt in die norwegische Hauptstadt brachte? Ich kann es gar nicht sagen, zumal sich der Aufenthalt in Oslo auf drei Stunden beschränkte - gerade einmal Zeit, um in einer Stadtrundfahrt ein paar interessante Ecken zu entdecken. Doch eines steht fest: Drei Tage mit Color Line Cruises von Kiel nach Oslo und zurück lohnen sich. Das Schiff bietet Luxus wie ein Kreuzfahrer, inklusive Badelandschaft, Sauna, Spa, Massage-Angeboten, vielfältigen Frühstücks- und Abendbuffets (sehr gute Muscheln!) sowie Shopping-Möglichkeiten. Allerdings sind die Preise an Bord - sogar im Duty Free-Bereich - meist noch höher als in Deutschland. Doch wir waren ja nicht zum Einkaufen auf dem Schiff, sondern zum Relaxen. Reise-Impressionen gefällig? Hier kommen die Bilder:
 Eine Fahrt im gläsernen Fahrstuhl durch die mittschiffige Promenade.
 Der Bordrestaurant “Grand Buffet” unter der Promenade. Völlerei ist hier keine Sünde.
 Einstimmung auf Oslo: Während das Fährschiff anlegt, läuft auf der Promenade ein kurzer Film über Norwegens Hauptstadt, in der gerade mal rund 575.000 Menschen leben.
 Die Stadt schlängelt sich ums Ende des Oslofjords, wie Kiel sich um die Förde. So liegt die “Color Magic” direkt in der Stadt.
 Das Osloer Rathaus: Hier wird jedes Jahr der Friedensnobelpreis verliehen.
 Oslo ist eine sehr teure Stadt. Die meisten Wohnungen werden als Eigentum bewohnt. Zwei Zimmer kosten zwei Millionen Norwegische Kronen (umgerechnet etwa 236.000 Euro). Dafür liegt das durchschnittliche Einkommen eines norwegischen Angestellten bei 41.000 Euro brutto pro Jahr. Etwa als 64 Prozent der Norweger arbeiten im Dienstleistungsgewerbe. Vorbei an moderner Architektur führt die Stadtrundfahrt zuerst...
 ...zur Oper. Zur Eröffnung am 12. April 2008 war auch Bundeskanzlerin Angela Merkel angereist.
 Um das Opernhaus am Hafen entwickelt sich ein neuer Stadtteil, in dem sich auch namhafte Firmen ansiedeln.
 Die schrägen Dächer des Opernhauses sind begehbar.
 Anschließend führte die Tour ins “Fram”-Museum. “Fram” ist der norwegische Begriff für “Vorwärts”. Der Polarforscher Fridtjof Nansen nannte sein Schiff so, mit dem er von 1893 bis 1896 auf Expedition in die Arktis fuhr. Mit der “Fram” segelte er auch zum Südpol.
 Das Museum zeigt nicht nur ein Modell der “Fram” im Packeis,...
 ...sondern stellt das Schiff selbst aus.
 Melanie hat das Ruder auf dem Expeditionssegler fest in der Hand.
 Der Ausguck hat etwas erspäht - Touristen!
 ...und Tiere der Antarktis.
 Nach der Kultur ein bisschen Sport: Ab auf den Holmenkollen, auf dem in 350 Metern Höhe eine neue Skisprungschanze gebaut wird. Zum Glück fährt uns der Bus rauf.
 Die Schanze muss bald fertig werden: 2011 sollen auf ihr die Skisprung-Weltmeisterschaften stattfinden, 2010 die Testläufe.
 Neben der Skisprungschanze sind auf dem Holmenkollen in den vergangenen Jahren bereits viele neue Häuser gebaut worden.
 Der traumhafte Blick von der Schanze auf den Oslofjord.
 Noch weiter oben auf dem Holmenkollen: Knapp 400 Meter über dem Meeresspiegel schweift der Blick an diesem herrlich klaren Tag nach Nordwest.
Das Panorama an diesem Punkt ist so atemberaubend, dass es sich mit mehreren zusammengesetzten Bildern am besten zeigen lässt: Der Blick in Norwegens Westen, zur vollen Größe bitte anklicken.

 Letzte Station der Stadtrundfahrt: Der Frognerpark. Künstler Gustav Vigeland schuf die Skulpturen darin, die meisten zwischen 1926 und 1942.
 Sonnenschein über Oslos Frognerpark mit den Vigeland-Skulpturen: ein wahres Postkarten-Motiv.
 Springbrunnen vor dem Obelisken: Sechs Männer halten die große Schale, an den Ecken des Beckens stehen je fünf Lebensbäume mit unterschiedlichen Figuren.
 Der Monolith in der Parkmitte zeigt 121 ineinander verschlungene Menschen.
 Blick vom Monolithen zum Haupttor des Parks.
 Kuckuck!
 Rad des Lebens hinter einem Tor, das einen Vater mit seinem Baby zeigt. Viele Skulpturen Vigelands stellen Familien-Szenen dar.
 Zurück auf dem Schiff - das war Oslo. Die “Color Magic” legt wieder ab mit Kurs auf Kiel.
 Vor uns liegt der Oslofjord mit seinen kleinen Inseln.
 Viele Osloer haben auf diesen Inseln ein Ferienhaus, in dem sie am Wochenende wohnen.
 Dorthin gelangen sie entweder mit der Fähre oder im eigenen Boot.
 Position der “Color Magic” am Nachmittag - die Sonne färbt den Horizont bereits rot:


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